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Was passiert im Dobelweg?

Adelberg

 

Trinkwasserversorgung Adelberg: Nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung

 

Seit Aufgabe der Eigenwasserversorgung erfolgt die Wasserversorgung der Gemeinde Adelberg ausschließlich über das Wasser vom Zweckverband Landeswasserversorgung, das in den Wasserbehälter des Kalksteinwerks unterhalb des Gewerbegebiets Ziegelhau eingespeist wird.

Im Jahr 2000 hat die vedewa ein Gesamtversorgungskonzept aufgestellt. Lediglich zwei Teilstrecken dieser neuen Druckleitungsverbindung sind bisher verwirklicht worden.

In den Haupthochbehälter Wellenbad mit einem Speicherinhalt von 1200 Kubikmeter wird nachts über das Versorgungsnetz vom Pumpwerk Kalksteinwerk eingespeist. Tagsüber versorgt die Druckerhöhungsanlage Wellenbad die Abnehmer in Adelberg und im Gewerbegebiet Ziegelhau.

 

Das Bauwerk „Kalksteinwerk“, das 1981 erstellt wurde, befindet sich in einer sichtbaren Schieflage durch Bewegung im Hang, so dass Handlungsbedarf besteht. In Betracht kommen: eine Instandsetzung und Sicherungsmaßnahmen zur Stabilisierung des Bauwerks oder eine Stilllegung.

 

Nachdem sich das Thema „Abwassertransport in die Kläranlage Krettenbachtal“ ergeben hatte, war der Gedanke geboren, mit dieser Abwasserleitung auch eine Frischwasserleitung mitzuverlegen, die direkt an die Landeswasserversorgungs- Leitung auf Börtlinger Gemarkung anschließen könnte.

Nach Rücksprache mit dem Regierungspräsidium sollten sämtliche Möglichkeiten der Wasserversorgung Adelbergs (auch mögliches Eigenwasser) in einem Strukturgutachten untersucht werden. Kurzfristig bewilligte das Regierungspräsidium hierfür Fördergelder.

Um diese Möglichkeit zu untersuchen, wurde die rbs wave GmbH durch die Verwaltung mit einem Eilauftrag beauftragt. Der zuständige Ingenieur hatte bereits die Untersuchungen im Jahr 2000 für die vedewa durchgeführt und besaß somit die notwendigen Vorkenntnisse über die Trinkwasserversorgung der Gemeinde Adelberg.

 

 

Die Ergebnisse des Strukturgutachtens wurden im September 2016 im Gemeinderat präsentiert, so dass noch Ende September 2016 Fördergelder für die Umsetzung der Maßnahme beantragt werden konnten.

 

Ergebnis der Untersuchung war:

 

„Ein neuer Fernwasseranschluss an den Zweckverband Landeswasserversorgung im Bereich Börtlingen und Einspeisung in einen neuen Hochbehälter „Dobelweg“ - ist beim jetzigen Untersuchungsstand die teuerste Variante, die jedoch einen Neubau des Hochbehälters und der Fernwasseranschlussleitung beinhaltet und somit langfristig die „sicherste und wirtschaftlichste Variante“ darstellt.“

Durch die geplante zeitgleiche Verlegung der Abwasserleitung Richtung Krettenbachtal und der Wasserleitung Richtung Börtlingen konnten Synergien genutzt werden und Kosten im 6- stelligen Bereich gespart werden.

 

 

Zahlen, Daten, Fakten:

  • Anschluss an LW- Hauptleitung bei Börtlingen
  • Leitungslänge: ca. 2 km
  • Zeitgleicher Bau mit der Abwasserleitung
  • Gesamtkosten ca. 2-3 Mio €
  • Fördergelder bewilligt!!!!!!!!!!!! (Höchstfördersatz von 80%)

 

Hinweis:

  • Der Wasserhochbehälter ist kein Wasserturm, sondern ein Gebäude, das größtenteils unterirdisch ist! D.h. die Sicht auf das Kloster wird nicht eingeschränkt!

 

 

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Was passiert im Dobelweg?

 
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